| Sieger Großbritannien im Nationen-Preis der Niederlande |
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| Geschrieben von: Dieter Ludwig |
| Freitag, 19. Juni 2026 um 20:29 |
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Rotterdam. Beim 77. Internationalen Offiziellen Springreiterturnier (CSIO) der Niederlande seit 1948 gewann das britische Team den Preis der Nationen der mit 700.000 Euro ausgeschriebenen Konkurrenz. Deutschland war nach der ersten Runde nur noch Zuschauer. Der dritte von lediglich vier Nationen-Preisen der Longines-Serie der besten zehn Teams endete in Rotterdam beim CSIO des Landes mit einem Erfolg der britischen Equipe. Im Stechen um die 230.000 Siegprämie war Harry Charles auf Holst Freda der entscheidende Reiter, der mit einem Vorsprung von sieben Hundertstelsekunden gegeüber der US-Amerikanerin Marilyn Little auf La Contessa den ersten Platz sicherte. Ebenfalls das Stechen erreicht hatte die Schweizer Mannschaft, doch Jason Smith auf Picobello war in der Entscheidung fast eine halbe Sekunde langsamer als Charles. Drei Mannschaften hatten nach zwei Runden mit je acht Strafpunkten an der Spitze gelegen, im zweiten Umlauf kamen pro Equipe nur noch drei Aktive zum Einsatz. Das deutsche Quartett hatte einen ruhigen Nachmittag in der Gluthitze von Rotterdam, Rene Dittmer auf Corsica (4 Strafpunkte), Michael Jung auf Fischerheros Z (8) Mario Stevens auf Starissa (12/ Streichresultat) und Europameister Richard Vogel auf Cloudio (0) verpasste die zweite Runde mit nur noch acht Teams wie auch Frankreich. Das Endturnier in Barcelona (1. bis 4. Oktober) hat Deutschland dennoch bereits vor dem letzten Wettbewerb der Serie in St.Tropez-Gassin (16. bis 20. September) erreicht, Die Reiter von Bundestrainer Otto Becker führen nämlich mit 230 Punkten weiter die Tabelle an vor Großbritannien (225) und Irland (205). Auf den vier letzten Plätzen liegen die USA (175), Belgien (165), Italien (160) und die Niederlande (155). Von den insgesamt zehn Teams sind acht für Barcelona qualifiziert. |