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Paul Schockemöhle vor Kauf von Totilas PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Dieter Ludwig   
Mittwoch, 13. Oktober 2010 um 10:31

 

Mühlen. Bisher wurden Gerüchte um einen Verkauf des augenblicklichen Dressur-Wunderhengstes Totilas stets dementiert. Doch diesmal scheint mehr dran zu sein – dass nämlich der Gribaldi-Nachkomme bald in einer Box von Paul Schockemöhle stehen könnte...

 

 

Totilas unter Edward Gal beim letzten CHIO in Aachen

(Foto: Uta Ludwig)

 

Vor zehn Monaten war bereits die Rede, die Österreicherin Elisabeth Max-Theurer habe Verhandlungen zum Kauf des Hengstes Totilas aufgenommen. Das Dementi folgte prompt. Doch jetzt scheint alles anders, vor allem ernsthaft. Kaufinteressent ist Paul Schockemöhle (65), und er bestreitet nicht. Der dreimalige Springreiter-Europameister aus Mühlen, in vielen anderen Wirtschaftszweigen ebenfalls erfolgreich zu Gange, der größte private Züchter der Welt mit über 3.500 Pferden, darunter 40 Hengsten, Turnier-Erfinder und Turnier-Chef, der mit den verschiedenen Unternehmen im Jahr 300 Millionen Euro umsetzt, sagt: „Es laufen Gespräche. Aber verkauft ist ein Pferd erst, wenn es auch den gesundheitlichen Check bestanden hat, und mir gehört ein Pferd erst dann, wenn es auch in meiner Box steht.“ Und weiter gab Schockemöhle zu verstehen, er werde eine Presse-Erklärung herausgeben, „wenn es soweit sein sollte.“

 

„Gut für Zucht und unseren Sport“

 

Paul Schockemöhle - Beobachter von Totilas beim CHIO in Aachen 2010

(Foto: U.L.)

 

Mit dem erst zehnjährigen Rappen gewann der Niederländer Edward Gal (40) im letzten Jahr in Windsor zwei Goldmedaillen bei der Europameisterschaft, mit dem Team und in der Kür, er wurde Ende März in  s`Hertogenbosch  Weltcupsieger und nun in Lexington dreifacher Weltmeister: Mit der Mannschaft, im Grand Prix Special und in der Kür. Der Weltranglisten-Erste hält mit Totilas auch die Punkte-Weltrekorde in Grand Prix (84,085 Prozentpunkte), Grand Prix Special (86,458) und Kür (92,3).

 

Paul Schockemöhle meinte weiter, wenn, dann kaufe er den Hengst alleine, ohne weitere Mitbesitzer. Als möglicher Teilhaber war oder ist auch das dänische Gestüt Blue Hors („Legoland“) im Gespräch. Man munkelt, der Preis für den Hengst liege so bei zehn Millionen Euro. Schockemöhle: „Totilas würde unserer Zucht und unserem Sport gut tun.“

 

Mit dem Besitzwechsel wäre demnach auch der Beritt geklärt. Der Rappe würde dann in Zukunft unter einer deutschen Reiterin oder Reiter gehen. Edward Gal war bisher „nur“ der Reiter, er stellte Totilas für einen holländischen Besitzer vor.