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Philipp Weishaupt gewann erstmals ein Weltcupspringen PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Dieter Ludwig   
Sonntag, 06. Februar 2011 um 14:07

 

(Foto: Morel/ offz)

 

Bordeaux. Vor einem Jahr um eine Hundertstelsekunde von Marcus Ehning in Bordeaux geschlagen – jetzt erstmals Sieger dieses Weltcupspringens: Philipp Weishaupt auf Catoki. Die erfolgreiche Karriere plante sein Vater Josef.


Bereits im letzten Jahr war er nahe dran an seinem ersten Weltcupsieg, doch dann putzte ihn noch um eine Hundertstelsekunde Marcus Ehning auf Leconte. Beide waren als einzige im Stechen. Jetzt durfte er sich erstmals feiern lassen, ausgerechnet dort, wo er schon fast Sieger war, in Bordeaux: Philipp Weishaupt. In der Entscheidung schlug der erst 25 Jahre alte deutsche Exmeister aus dem Stall Ludger Beerbaum in Riesenbeck auf dem Hengst Catoki elf Konkurrenten und kassierte für die Stallkasse 45.000 Euro. Mit deutlichem zeitlichen Abstand folgten auf den Sieger der Franzose Simon Delestre auf Napoli du Ry (30.000) und Schwedens Olympia-Zweiter Rolf-Göran Bengtsson auf dem holländischen Wallach Ninja La Silla (22.500), der um eine Hundertstelsekunde den zweiten Platz verpasste. Dahinter der in Zürich vor acht Tagen so erfolgreiche Ire Bill Twomey auf dem Hengst „Je t`aime“ (15.000) und der Schweizer Mannschafts-Europameister Pius Schwizer auf Ulysse (10.500).

 

Neben dem 25 Jahre alten Philipp Weishaupt waren auch zwei weitere Stallkollegen bei diesem zehnten von 13 Qualifikationsturnieren  der Westeuropaliga gut unterwegs: Chef Ludger Beerbaum belegte auf dem Hengst Chaman den sechsten Rang (8.250), und Ex-Europameister Marco Kutscher wurde auf dem Schimmel Cornet Obolensky Neunter (4.000), als Zehnter mit ebenfalls fehlerfreier Stechrunde beendete der frühere deutsche Meister Lars Nieberg (Homberg/ Ohm) auf Lord Luis die Weltcupkonkurrenz (3.750) in der Messehalle.

 

Philipp Weishaupt: „Erster werden...“

 

Auf die Frage, was er sich vor einem Springen so vorstelle, darauf sagte Philipp Weishaupt spontan: „Erster zu werden...“ Mit nunmehr 44 Punkten hat er sich praktisch schon vorzeitig für das Finale in Leipzig (27. April bis 1.Mai) qualifiziert. Die Spitze hält vor den letzten drei Springen in Vigo (10.bis 13.Februar), Göteborg (24. bis 27.02.) und s`Hertogenbosch (24. bis 27.März) Frankreichs Europameister Kevin Staut mit 87 Punkten, danach kommen Bengtsson (73), Twomey (63), Meredith Michaels-Beerbaum (Thedinghausen) mit 62 Zählern, der dreimalige Pokalgewinner aus Brasilien Rodrigo Pessoa (56) und der Spanier Sergio Moya (50). Exeuropameister Christian Ahlmann (Marl) ist mit 46 Punkten als Siebter nach dem „Gesetz der Erfahrung“ ebenfalls bereits für Leipzig qualifiziert wie als Zehnter Ludger Beerbgaum (42), der als erster Deutscher 1993 auf Classic Touch den Cup gewann. Marcus Ehning (Borken) ist als Cupverteidiger automatisch für das Finale gesetzt.

 

Vater Weishaupt: „Philipp soll bei Ihnen reiten“

 

Vor acht Jahren begann Philipp Weishaupt zielorientiert die wahre Reiterei bei Ludger Beerbaum. Der viermalige Olympiasieger und deutsche Nationen-Preis-Rekordhalter erinnert sich noch ganz genau daran, wie alles anfing. Vorstandsmitglied Rodo Schneider von der damaligen Großschlachterei Moksel hatte Ludger Beerbaum (47) in den Turnierstall Almox nach Buchloe geholt, dorthin wiederum lieferte auch Josef Weishaupt (Jettingen) Vieh zum Schlachten. Ludger Beerbaum: „Josef Weishaupt sagte damals bei jeder Begegnung, er hätte gerne, dass sein Sohn Philipp bei ihm das Reiten lerne.“ Er wiederum habe immer geantwortet, der Philipp solle erst einmal die Schule zu Ende bringen. Ludger Beerbaum: „Eines Tages stand Philipp da und sagte: Hier bin ich.“ Das war 2003. Philipp Weishaupt, damals 17 Jahre alt, durchlief bisher eine großartige Karriere, bestens ausgebildet von seinem Chef, und der hatte auch eine knallharte Schule kennengelernt bei Paul Schockemöhle. Der Ällgäuer, zuhause unweit von Burgau, legte 2007 in Warendorf die Prüfung zum Pferdewirt, eine Art Gesellenprüfung, mit der Note 1,6 ab und war Jahrgangsbester, vor zwei Jahren wurde er Deutscher Meister, jetzt erstmals Sieger in einem Weltcupspringen.

 

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