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Jessica von Bredow-Werndl eine der Weltcup-Favoritinnen PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Oliver Wehner/ "Die Rheinpfalz"/ DL   
Mittwoch, 23. März 2016 um 13:30

Jessica von Bredow-Werndl auf Unee BB

(Foto: Kalle Frieler)

Göteborg. Nach verschiedenen Absagen könnte die sechste deutsche Gewinnerin des 31. Dressur-Weltcupfinals in Göteborg Jessica von Bredow-Werndl heißen. Vor der Dressur am Freitag beginnen die Prüfungen um den 38. Springweltcup im Scandinavium am Gründonnerstag.

 

 

Das Scandinavium in Göteborg, der Dressur-Weltcup und deutsche Erfolge – wie reimt sich das zusammen? Ganz einfach: perfekt! Auch vor dem  Finale der inoffiziellen  Hallen-WM an Ostern hofft deshalb eine Reiterin mit dem Bundesadler auf dem Dressurfrack auf  „Wohnzimmer-Atmosphäre“.2013 war Helen Langehanenberg mit ihrem  Hengst Damon Hill die vorerst letzte deutsche Finalsiegerin – in Göteborg. In den beiden Jahren darauf war die schwedische Stadt Station der Qualifikationsserie. Die Gewinnerin kam beide Male ebenfalls aus Deutschland. Jessica von Bredow-Werndl und ihr Rapphengst Unee  peilen nicht nur deshalb am Freitag (einleitender Grand Prix) und Ostersonntag (entscheidende Kür) den  großen Coup an. „Das Scandinavium ist schon etwas Besonderes. Ich habe, wie man sich denken kann, nur sehr gute Erinnerungen daran“, sagte die  30-Jährige aus Bayern der RHEINPFALZ:  „Das Publikum ist sehr enthusiastisch und fachkundig. Unee hat sich auch immer sehr wohlgefühlt dort.“

 

Das Weltcupfinale 2014 in Lyon sah das damals  frische deutsche Paar noch in Lauerstellung auf Rang sieben, ein Jahr später im fernen Las Vegas wurde es schon das Podest – Rang drei. Und nun, zumal geballte Prominenz im Vorfeld absagen musste?  „Es sind immer noch verdammt gute Paare am Start“, betont Jessica von Bredow-Werndl: „Schließlich kochen wir alle nur mit Wasser und müssen an diesem Tag Top-Leistung bringen können.“ Isabell Werth  musste absagen (Don Johnson ist nach Verletzung noch nicht voll belastbar und Weihegold nach einem Infekt medikamentiert), Edward Gal ist vom Pferd gefallen, Beatriz Ferrer-Salat gibt der Vorbereitung auf die „grüne Saison“ den Vortritt, und beim „Zweitpferd“ von Titelverteidigerin Charlotte Dujardin, dem Hengst Uthopia, sind  mal wieder  die Besitzverhältnisse  ungeklärt.  Aber da sind ja immer noch  Lokalmatadorin Tinne Vilhelmson-Silfvén mit dem Hannoveraner Wallach Don Auriello oder der Niederländer Hans Peter Minderhoud mit Flirt.

 

Für Deutschland ist noch Fabienne Lütkemeier mit D’Agostino am Start. Jessica von Bredow-Werndl weiß natürlich, dass ein gutes Ergebnis sie der Erfüllung ihres „großen Traumes“, wie sie Olympia in Rio nennt, näherbringen würde. Zumal sie der Reisestress nicht mehr schocken kann: Mit Unee war sie schon in Las Vegas, mit der Stute Zaire neulich in Doha. „Beide Pferde haben jetzt schon mal das Fliegen geübt“, sagt sie entspannt. Dazu passt ja, dass sie in Göteborg die emotionale und moderne  „I have a dream“-Kür mit dem 15-jährigen Gribaldi-Sohn Unee reiten wird.

Ach ja: Bundestrainerin Monica Theodorescu gewann als  Reiterin den Weltcup 1994. Wo? In Göteborg ...

 

Das deutsche Spring-Quintett

 

Quintett mit einem „Serientäter“: Gleich fünf deutsche Springreiter haben sich fürs  38. Weltcupfinale in Göteborg qualifiziert, allen voran der mit vier bis fünf Spitzenpferden  exzellent berittene und in diesem Winter mehrmals  siegreiche Christian Ahlmann.  Er nimmt Taloubet Z, Colorit und Cornado II mit. Daniel Deußer setzt auf Cornet d’Amour,  Finalsieger 2014. Auch Marcus Ehning, mit dem nach Verletzungspause wieder topfitten Cornado, und Marco Kutscher können an guten Tagen – drei Teilprüfungen von Karfreitag bis Ostermontag –   mitmischen. Debütant ist  Niklas Krieg (22) mit der Holsteiner Stute Carella. „Wenn mir vor einem halben Jahr jemand gesagt hätte, dass ich am Weltcupfinale teilnehmen würde, hätte ich ihn für verrückt erklärt“, sagt der Überraschungssieger von Leipzig.