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Nationen-Preis-Sieg der USA im Stechen gegen Brasilien in Spruce Meadows PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Dieter Ludwig   
Sonntag, 10. September 2017 um 13:22

Calgary.  Den Preis der Nationen beim kanadischen CSIO in Spruce Meadows am Rande der Olympiastadt Calgary gewann die Equipe der USA nach Stechen gegen Brasilien, Deutschland belegte einen sehr guten dritten Rang.

 

 

Den mit umgerechnet 270.000 Euro dotierten Preis der Nationen im Rahmen des Internationalen Offiziellen Springreiterturniers (CSIO) von Kanada in Spruce Meadows gewann das Team der USA auch ohne den Weltranglisten-Ersten Kent Farrington im Stechen gegen die Auswahl Brasiliens. Beide Teams hatten nach zwei Umläufen auf dem riesigen privaten Platz der Familie Southern acht Strafpunkte, so musste aus jedem Team einer um den Sieg ins Stechen. US-Teamchef Robert Ridland schickte die erfahrene frühere Weltcupgewinnerin und zweimalige Mannschafts-Olympiasiegerin Beezie Madden (53) in den entscheidenden Umlauf auf dem Hengst Darry Lou, für die Südamerikaner hatte der 23 Jahre jüngere Pedro Junqueira Muylaert auf dem Zangersheidfe-Hengst Price Royal anzutreten. Beide blieben fehlerfrei, doch das US-Paar war genau eine halbe Sekunde schneller, so nahm die Sieger-Mannschaft mit – neben Elizabeth Madden – Lauren Hough auf Waterford (4 und 0 Fehlerpunkte), Charlie Jacobs auf Cassinja (4 und 0), Lillie Keenan auf dem früheren Michaels-Beerbaum-Wallach Fibonacci (4 und 4, jeweils Streichresultat) den Pokal und als Prreisgeld rund 91.600 Euro in Empfang. Beezie Madden, auch Vizweltmeisterinin Aachen 2006 hinter Jos Lansink (Belgien), war in allen Umläufen ohne Strafpunkt geblieben. Brasilien mit Eduard Menezes auf Quintol (eliminiert), Muylaart auf Prince Royal (0 und 4), Yuri Mansur Guerios auf Babylotte (0 und 0) und Pedro Veniss auf Quabri de l`Isle (0 und 4) hatte in diesem Nationen-Preis sicherlich den schwersten Part, da alle Ergebnisse jedes Reiters zählten, da Menezes gleich in der ersten Runde ausgefallen war. Die Prämie für Brasilien: 54.300 €.

 

Die deutsche Equipe zeigte eine mehr als ansprechende Vorstellung. Nach der ersten Runde lag die Mannschaft von Bundestrainer Otto Becker mit lediglich einem Zeitfehlerpunkt an zweiter Position hinter Brasilien (0 Strafpunkte), doch im zweiten Umlauf wirkten die Pferde müde, so kamen nochmals acht Strafpunkte dazu, so wurden Philipp Weishaupt (25. Nationen-Preis) auf Solitaer (0 und 16/ Streichresultat), Holger Wulschner (52.) auf Cha Cha Cha (1 und 4), Patrick Stühlmeyer (17.) auf Lacan (0 und 4) und Marco Kutscher (39.) auf Clenur (5/ Streichresultat und 0) lobenswerte Dritter (40.700 €).

 

Dahinter platzierten sich Kanada (12 Fehlerpunkte/ 34.000 €), Belgien (18/ 20.300) und Frankreich (30/ 13.500). Die Schweiz (10.100 €) nach 18 und Italien (6.700) nach 21 Strafpunkten im ersten Umlauf waren nicht in die zweite Runde gekommen. Die Nationen-Preise in Spruce Meadows und Aachen zählen nicht als Wertung der verschiedenen  inzwischen weltweit vom Weltverband (FEI) organisierten Ligen dieses Mannschaftswettbewerbs (Sponsor: Longines).

 

Höhepunkt und Abschluss des CSIO von Kanada ist am späten Sonntagabend deutscher Zeit der angesetzte Große Preis als Wettbewerb um den Rolex Grand Slam zusammen mit den Grand Prix von Genf, Aachen und s`Hertogenbosch in den Niederlanden. Wer drei Wettbewerbe für sich entscheidet, kassiert zum Preisgeld aus den Prüfungen eine Million Euro zusätzlich, wer alle vier Springen gewinnt, erhält nochmals eine Million dazu. Sieger in Aachen war der Belgier Gregory Wathelet, er öffnete damit die Tür zum Grand Slam.

Das Springen in Spruce Meadows ist mit drei Millionen kanadische Dollar (rd. 2.048.863 €) dotiert. An den Ersten gehen etwa 680.000 €. Am Start sind 43 Reiter, darunter die Deutschen Christian Ahlmann (Marl) auf Taloubet Z, Philipp Weishaupt (Riesenbeck) auf Convall, Holger Wulschner (Passin) auf Cha Cha Cha, Marco Kutscher (Bad Essen) auf Clenur und Patrick Stühlmeyer (Mühlen) auf Lacan. Parcourbauer ist Leopoldo Palacios (Venezuela), die Hindernisse sind bis 1,70 m hoch, die Prüfung führt über zwei Runden und möglicherweise noch ein Stechen um den Sieg.