| Deutsche Dressur-Equipe: Gold in Sicht - aber nicht die Hand dran... |
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| Geschrieben von: Dieter Ludwig |
| Dienstag, 11. August 2026 um 18:01 |
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Aachen. Die deutsche Dressur-Equipe hat nach dem ersten Teil des Team-Wettbewerbs um die Weltmeisterschaft in Aachen zwar Gold vor Augen, aber noch längst nicht die Hand dran...
Die Ehrfahrung lehrt: Bei einem Championat mit Vierer-Mannschfaten braucht jede Equipe drei Reiter, die in den Bereich von 80 Prozent im Grand Prix reiten. Das hat Deutschland nicht, aber auch die anderen genauso wenig. So kommt es am zweiten Tag des Wettbewerbs im Stadio mit wahrscheinlich 40.000 Zuschauern zum High Noon am Abend. Dann nämlich, wenn am Ende die Weltbesten ihre Vorstellung abliefern. Deutschland setzt dabei auf die Dressur-Ikone Isabell Werth im Sattel der Stute Wendy de Fontaine und bei Titelverteidiger Dänemark auf die Weltranglisten-Erste Cathrine Laudrup Dufour auf der Stute Mount St.John Freestyle. Aber die Dänen haben zudem den erfahrenen Andres Bachmann Andresen auf Flash Gordon noch am Start, Deutschland wiederum die relativ unerfahrene Katharina Hemmer auf Denoix. Und nicht zu vergessen nach dem ersten Tag, dass Großbritannien, vor vier Jahren Vizewletmeister, auch noch zwei Stars ins Viereck schicken kann, nämlich Carl Hester auf Famer und Charlotte Fry auf Glamourdale. Für 24 Stunden jedenfalls ist die deutsche Equipe nach den Vorstellungen von Raphael Netz auf Great Escape Camelot (73,338) und Frederic Wandres auf Bluetooth OLD (75,963) an erster Stelle der Weltmeisterschaft mit 75,963 Punkten (nach dem Reglement wird zunächst das schwächste Resultat eines Reiters des Teams am ersten Tag gestrichen) vor Großbritannien (73,820), Australien (72,391), Schweden (72,376) und Dänemark (72,174), Am Start sind insgesamt 19 Teams, darunter erstmals Thailand. Die 80-Prozent-Marke im Grand Prix knackte bisher kein Teilnehmer. Team-Weltmeisterschaft Grand Prix, 1.Teil |