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Richard Vogel öffnete die Tür zum Grand Slam-Erfolg PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Dieter Ludwig   
Sonntag, 24. Mai 2026 um 16:29

 

Der eine wäre ohne den anderen wahrscheinlich weniger: Rolex-Sieger Richard Vogel auf dem Hengst United Touch S, im Besitz von Züchter Julius-Peter Sinack

(Foto: Stefan Lafrentz)

Aachen. Richard Vogel gewann zum Abschluss des Internationalen Springreiterturniers (CSI) in Aachen den mit 1,5 Millionen Euro dotierten Rolex Grand Prix und stieß damit die Tür zum Grand Slam weit auf.

Eines kann Richard Vogel (29) keiner absprechen, dass er nicht reiten könne. Wie er seine Pferde stets in Hochform vorstellt, ist sein Geheimnis. Der große Ludger Beerbaum, bei dem er zwischen 2016 und 2019 als Bereiter angestellt war, sagt über ihn: „Ein unglaubliches Mega-Talent, er besitzt die seltene Mischung aus Veranlagung, Gefühl und Kaltschnäuzigkeit im Parcours. Ein solches Gesamtpaket habe ich, solange ich mich erinnere, noch nie bei einem jungen Springreiter erlebt. Richi darf als Mischung betrachtet werden aus Gerd Wiltfang, Franke Sloothaak und Marcus Ehning.“ Für ihn als Europameister war nun auch alles angerichtet in der fast sagenhaften Soers, die Hindernisse schön geschmückt von Designer Thomas Dietz.

Und der Schwabe aus Binzwangen bei Sigmaringen bewies nun auch beim Großen Rolex Preis vor 40.000 Zuschauern seine Ausnahmequalitäten, als er auf dem Westfalen-Hengst United Touch S von Untouched die mit 1,5 Millionen Euro dotierte und in zwei Umläufen plus Stechen ausgeschriebene Konkurrenz gewann. Seine Prämie ohne Steuerabgabe: 450.000 Euro.

Von 40 Startern hatten sich 18 für die zweite Runde qualifiziert, zwei Deutsche und ein Argentinier kamen vor 40.000 Zuschauern ins Stechen nach fehlerfreien Durchgängen in der riesigen Grasarena, und auch dort kullerte keine Stange mehr auf den Rasen. Die Zeit entschied, und die hatte Vogel ebenfalls für sich gebucht. 45,57 Sekunden waren unschlagbar. Hinter dem 23-Maligen Nationen-Preisstarter wurde Zweiter der Argentinier Jose Maria Larocca (57) zur Überraschung auf dem holländischen Wallach Finn Lente, er wäre als Erster der zweite Gewinner dieser Prüfung seit 1965 (Dr. Hugo Arrambide) gewesen. Den dritten Platz belegte die deustche Meisterin von 2021 und Team-Dritte bei der letzten Europameisterschaft in A Coruna im Vorjahr, Sophie Hinners (28) auf dem Wallach Iron Dames Sinclair.

Für Richard Vogel war der Sieg im Großen Preis sogar noch ein bisschen mehr. Er stieß nämlich die Tür zum Grand Slam der Rolex-Serie ein Stück weit auf. Er hatte nämlich den Grand Prix vor zwei Monaten in den Brabanthallen von Hertogenbosch in den Niederlanden für sich entschieden, somit hat er für zwei Siege hintereinander in der Serie bereits 500.000 Euro zusätzlich sicher. Sollte er nun auch in Calgary-Spruce Meadows im Herbst und danach auch in Genf als Gewinner aus der Arena reiten, hätte er als Bonus gar 2 Millionen sicher, eine Million gäbe es schon bei einem weiteren Sieg im Großen Preis von Calgary. Bisher einziger Grand Slam Sieger war mit drei Erfolgen – Genf , Aachen, Calgary - nur der Brite Scott Brash 2015. Hertogenbosch kam erst später dazu.

Großer Rolex Preis von Aachen

Ergebnisse vom Schlusstag

 

 

 


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