







| Mexiko schlägt deutsche Equipe im Stechen von Rom |
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| Geschrieben von: Dieter Ludwig |
| Freitag, 29. Mai 2026 um 18:39 |
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Rom. Deutschland erst im Stechen geschlagen - zum zweiten Mal in der Historie des CSIO von Italien gewann eine mexikanische Springreiter-Equipe den Preis der Nationen. In der nunmehr 92-Jährigen Historie des italienischen Internationalen Offiziellen Springreiterturniers (CSIO) hatte der Preis der Nationen in Rom garantiert nie diese Spannung wie an diesem 29. Mai 2026. Da lag doch nach dem ersten Durchgang eine mexikanische Equipe an der Spitze ohne Abwurf, was eher dünkte, da sei eben ein bisschen Glück geritten. Doch am Ende des zweiten Umlaufs waren die Mittelamerikaner immer noch vorne, jetzt gleichauf mit einem Mitfavoriten, nämlich Deutschland. Otto Becker war mit einer mehr als guten Equipe zum Tiber gereist, zwei Damen, zwei Herren. Die Damen waren am Ende die wahren Leistungsbringerinnen, die Garanten des guten Resultats. Doch trotz der jeweils fehlerfreien Runden von Jörne Sprehe auf Toys und Sophie Hinners auf Iron Dames Combella vermochten Christian Ahlmann auf dem Hengst Applebridge TAG Z und Richard Vogel auf dem Vererber Gangster Montdesir nicht gleichstark mitzuhalten. Der frühere Weltcupgewinner Ahlmann (51), in seinem 64. Nationenpreis, hatte in jeder Runde einen Abwurf, Europameister Richard Vogel (29), im 20. Einsatz für Deutschland, vor einer Woche noch in Aachen nach dem Sieg im Großen Rolex Preis umjubelt, lieferte im ersten Umlauf mit acht Fehlerpunkten das Streichresultat, blieb danach fehlerfrei und wurde für das Stechen auserwählt. In der Entscheidung hatte der Unternehmer vorzulegen, er blieb nicht fehlerfrei, der Mexikaner Patricio Pasquel war auf dem im Gestüt Lewitz gezogenen Oldenburger Hengst Chakkalou als Schlussreiter im Park der Villy Borghese langsamer – aber ohne Patzer. Das war der Sieg. Zum zweitenmal nach 1948 feierte damit in der 1926 begonnen CSIO-Geschichte Italiens eine mexikanische Equipe einen Erfolg in einem Preis der Nationen dort in der Ewigen Stadt. Deutschland, seit 1931 schon elfmal bei der Siegerehrung ganz vorne, war vor zwei Jahren mit den Siegesschleifen aus dem Park der Villa Borghese geritten. Die Mittelamerikaner freuten sich natürlich auch über das Preisgeld. Die Prüfung war mit 220.000 Euro dotiert, davon gingen an die Mannschaft des kanadischen Equipechefs Mark Laskin 80.000, an Deutschland 50.000 und an Großbritannien als Dritten 30.000. Zehn Teams waren zu Beginn am Start, acht nur in der zweiten Runde, nicht mehr dabei Frankreich und Schweden als reiterliche Großmächte. Bis auf Deutschland, Mexiko und Irland hatten andere Verbände wahrlich nicht die augenblicklich stärksten Equipen nach Rom geschickt. Weltmeister Schweden zum Beispiel, Großbritannien, Belgien, Frankreich oder die USA nahmen Rom als Teststation im Hinblick für einige Aspiranten auf die Weltmeisterschaften im August in Aachen, das soll jedenfalls auf keinen Fall den Erfolg der Mexikaner schmälern. Wer auf einem solch` schweren Parcours wie in Rom besteht und mit sieben fehlerfreien Runden in ein Stechen zieht, hat mehr als Anerkennung verdient. Mexiko hatte übrigens immer schon großartige Springreiter, alles in Geschichtsbüchern des Reitsports nachzulesen… CSIO von Italien, Preis der Nationen
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