







| Jubeltage der Schweizer Springreiter-Teams bei zwei CSIO`s |
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| Geschrieben von: Dieter Ludwig |
| Freitag, 10. Juli 2026 um 19:21 |
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Falsterbo. Solche Tage erlebt nicht jeder Reiterverband wie nun die Schweizer Federation innerhalb einiger Stunden und zwar Luftlinie getrennt von 1.186 km. Zunächst siegte ein Team von Swiss Equestrian in Samorin an der Donau im Halbfinale der Europaserie, einige Zeit später am gleichen Tag dominierte beim schwedischen Internationalen Offiziellen Turnier (CSIO) in Falsterbo ebenfalls eine Equipe aus dem Alpenland. Und beim schwedischen CSIO in Falsterbo dominierte die Schweizer Equipe wahrlich souverän. Zunächst in den beiden Umläufen, dann im Stechen gegen Belgien, beide Teams hatten nach dem Normalparcours leine Minuspunkte auf der Tafel, was sich dann nur bei den Schweizern im Stechen nicht mehr änderte. Für Belgien schickte Equipe-Chef Peter Weinberg Pieter Devos auf Primo DV in der Entscheidung, der dann mit 13 Strafpunkten zum Ausgang zurückkam. Martin Fuchs hatte für die Eidgebnossen im Sattel von Lorde an diesem Nachmittag insgesamt nur einen Auftritt, Stechen, und das brachte er mit lediglich drei Fehlerpunkten für Zeitüberschreitung hinter sich. Falsterbo, vier Wochen vor den Weltmeisterschaften in Aachen, hat wohl bereits die Schweizer Equipe gesehen, die mit Steve Guerdat, Gaetan Joliat, Joson Smith und Martin Fuchs bei den Skandinaviern angetreten war. Hinter der Equipe mit dem Weißen Kreuz auf der Roten Satteldecke und an der Jacke der Reiter belegten die USA (8 Strafpunkte) und Frankreich (12) die nächsten Plätze. Die deutsche Mannschaft von Equipechef Otto Becker mit immerhin drei WM-Startern, wenn auch auf anderen Pferden - Andre Thieme auf Paule S, Sophie Hinners auf Iron Dames My Prins und Richard Vogel auf Cloudio - sowie Philipp Weishaupt auf Kilmister erreichte nicht einmal die zweite Runde und wurde am Ende auf Rang 9 geführt, einen Platz vor Mexiko auf dem letzten Platz. Lediglich der viermalige Derbygewinner Thieme in seinem 54. Nationen-Preis brachte den Parcours von Chefaufbauer Frank Rothenberger ohne Strafpunkt hinter sich, Hinners hatte vier Fehlerpunkte, Weishaupt kam gar nicht an und Europameister Vogel sammelte 13 Miese. Es war nicht der Tag der deutschen Springreiter, in Samorin lief es mit dem achten Platz auch nicht garede glorreich, es kann nur wieder besser werden... |