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Ben Maher der große Gewinner des CSIO in Spruce Meadows PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Dieter Ludwig   
Montag, 14. September 2026 um 09:31

Calgary-Spruce Meadows. Der mit über drei Millionen Euro dotierte Große Preis des CSIO von Kanada in Spruce Meadows endete mit dem Sieg des Briten Ben Maher, Richard Vogel als bester Deutschland wurde Fünfter und verpasste die Chance auf eine Zusatzprämie von einer Million Euro.

Das Reitspektakel um ein Preisgeld von umgerechnet 3.136.376 Euro zum Abschluss des Internationalen Offiziellen Springreiterturniers (CSIO) von Kanada in Calgary-Spruce Meadows endete mit dem Erfolg eines echten Könners: Ben Maher (43). Der Brite, im Preis der Nationen einen Tag davor noch gestürzt mit Catelly und mit ihm die Equipe dadurch um eine vordere Platzierung hinter Deutschland gefallen, war im Stechen auf dem französischen Wallach Enjeu de Griesien von Toulon der Schnellste und sicherte sich eine Prämie von etwa 940.913 Euro. Hinter dem zweimaligen Team-Olympiasiger – London 2012 und Paris 2024 – belegte die US-Amerikanerin Lillie Keenan (29) auf dem holländischen Wallach Fasther den zweiten Rang (627.275 €), Dritter wurde der Schweizer Weltmeister Steve Guerdat (44) auf dem Wallach Albführen`s Iashin Sitte (470.456), und als Vierter sorgte der Belgier Roy Van Beek (24) mit dem Oldenburger Schimmel Cavoiro-H Old (313.638) für Aufsehen. Diese Vier waren im Stechen fehlerlos geblieben.

Die beiden restlichen vorderen Plätze belegten nach je einem Abwurf in der Entscheidung der Weltranglisten-Erste Richard Vogel (Bensheim) auf seinem Hengst United Touch S (188.183) und die Neuseeländerin Katie Laurie, für deren Wallach Django H angeblich Kaufangebote in Millionenhöhe im Hinblick auf Olympia 2028 in Los Angeles vorliegen. Für das Stechen hatten sich sechs Reiterpaare mit je einem Abwurf in einem von zwei Umläufen qualifiziert. Ebenfalls zur Kasse gehen konnte auch Olympiasieger Christian Kukuk (Münster), der auf Checker Elfter wurde (31.364 €).

Für Richard Vogel lief das Springen aus finanzieller Sicht wahrlich glücklos. Bei einem Erfolg hätte der Europameister zum Preisgeld aus dem Grand Prix noch eine Million Euro extra kassiert - als Bonus für drei hintereinander erzielte Erfolge, Vogel hatte nämlich davor in Hertogenbosch und in Aachen jeweils als Erster die Großen Preise des Rolex Grand Slam beendet. So bleibt nun der Brite Scott Brash aus dem Jahre 2015 der bisher erste und einzige Grand Slam-Gewinner.

Rolex Grand Prix

Parcoursskizze des GP

 

 

 


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