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Israel erstmals mit einer Spring-Equipe bei Olympia PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Dieter Ludwig   
Samstag, 06. Juli 2019 um 15:59

Lausanne. Israel und die Ukraine haben sich für die Olympischen Reiterspiele im nächsten Jahr in Tokio durchaus unbemerkt von der Öffentlichkeit qualifiziert, Uli Kirchhoff ist damit zum dritten Mal dabei, erstmals ein Israeli mit Wohnsitz Willich…

 

Glücklich klang er nicht, der Ulrich Kirchhoff (51), gerade beim Turnier im italienischen Cattolica unweit von Rimini. Der Südoldenburger mit Wahlheimat Italien war in Atlanta 1996 auf dem herrlichen Hengst Jus de Pomme Doppel-Olympiasieger, unvergessen seine Ehrenrunde mit zwei Deutschland-Fähnchen in der Hand, Zweierwechsel wie in der Dressur, seit neun Jahren startet er für die Ukraine. Eingekauft von Alexander Onischenko, Reiter und Geschäftsmann, über den viel erzählt wird, aber wenig bekannt ist von dessen angeblichem Reichtum. Die ukrainische Equipe mit Teamchef Onischenko gewann in Budapest beim ungarischen Internationalen Offiziellen Turnier (CSIO) den Preis der Nationen mit insgesamt 50 Fehlerpunkten, und damit hat sich wie vor vier Jahren für Rio eine ukrainische Mannschaft für die nächsten Olympischen Spiele 2020 in Tokio qualifiziert.

Für die Ukraine ritten der gebürtige Ungar Ferenc Szentirmai (36) auf Valour (6 und 2 Fehlerpunkte) und die drei Deutschen Andre Schröder (Lentföhrden) auf Allegro (6 und 18), der dreimalige deutsche Titelträger Rene Tebbel (Emsbüren) auf Saxo (2 und 16) und Ulrich Kirchhoff auf Al Paccino. Kirchhoff stürzte am Wassergraben und verletzte nach eigenen Angaben „mit dem Sporn das Pferd leicht am Rande der Satteldecke, so dass ich disqualifiziert wurde“. Nach Rücksprache mit den Tierärzten durfte er für den zweiten Umlauf wieder antreten, den er mit neun Fehlerpunkten beendete, „doch aufgrund der neu aufgetretenen Blutung der kleinen Wunde des Pferdes wurde ich nochmals disqualifiziert“.

Hinter der Ukraine belegten die Tchechische Republik (58 Fehlerpunkte), Ungarn (64) und Bulgarien (65) die nächsten Plätze bei dieser gleichzeitigen Olympia-Qualifikation.

Olympia erstmals mit Israel

Erstmals am Start in der japanischen Hauptstadt ist in der olympischen Geschichte im nächsten Jahr bei den Reiterspielen eine Equipe aus Israel. In der Qualifikation im Rahmen des russischen CSIO in Moskau setzte sich die Mannschaft, aus der niemand in Israel lebt, mit 16 Strafpunkten vor Polen (17) und Russland (54) durch. Entscheidend war die zweite Runde, als drei der vier Starter für Israel mit lediglich einem Zeitfehlerpunkt die Prüfung beendeten. In den Parcours gingen der gebürtige Kolumbianer Daniel Bluman (29), seit zwei Jahren unter Israels Flagge unterwegs, mit Ladriano (1 und 1), die beiden US-Amerikanerinnen Ashley Bond (33) auf Chela (12 und 8) und Danielle Waldman-Goldstein (33) auf Lizziemary (5 und 0) sowie der einzige echte Israeli Elad Yaniv (41) auf Alvaro du Gue (9 und 0). Polen hatte nur drei Reiter am Start, so dass jeder Fehlerpunkt zählte.

Mit 15 Jahren kam Elad Yaniv in die Niederlande, erhielt danach drei Jahre Unterricht  von Uli Kirchhoff in Rosendahl und fast fünf Jahre lang bei Franke Sloothaak in Borgholzhausen. 2002 war der Sohn eines Bauunternehmers Fünfter im Großen Preis des CHIO von Holland in Rotterdam, 2003 siegte er im Großen Preis des CSI von San Patrignano. Zusammen mit seiner Frau Anne betreibt er inzwischen einen Handels- und Ausbildungsstall in Willich-Anrath gegenüber der Anlage von Exweltmeister Norbert Koof, dort hatten sich die beiden auch kennengelernt. Daniel Bluman, Sieger im begehrten Grand Prix des italienischen CSIO in Rom in diesem Jahr, startet seit zwei Jahren für die Heimat seines Vaters, für Kolumbien ritt er bereits bei den letzten beiden Olympischen Spielen in London und Rio de Janeiro. Ashley Bond reitet seit einem Jahr für die Heimat ihres Vaters, die extravagante Danielle Waldman-Goldstein, die bereits zweimal schon einen hochdotierten Großen Preis der Golbal Champions Tour für sich entschied, war 2018 erste Teilnehmerin eines israelischen Reiters bei einer Springreiter-Weltmeisterschaft. Bond und Waldman-Goldstein leben vorwiegend in Wellington/ Florida.

 

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