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Frankreichs berühmtester Springreiter gestorben PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: DL   
Donnerstag, 21. Juli 2011 um 11:14

 

Pierre Jonqueres d`Oriola auf der Stute Pomone B

Perpignan. Im Alter von 91 Jahren starb der wohl berühmteteste französische Springreiter Pierre Jonqueres d`Oriola in seinem Heimatort Corneilla-del-Vercol in den Pyrenäen unweit von Perpignan. Er stammte aus einer berühmten Sportfamilie und ist bisher der einzige Springreiter, der zweimal Olympisches Gold gewann.

 

Vetter Christian d`Oriola wurde als 18-Jähriger 1947 in Lissabon Weltmeister im Florettfechten, das soll den Ehrgeiz des neun Jahre älteren Pierre Jonqueres d`Oriola als Reiter angestachelt haben, zumal sein Vater Joseph ebenfalls vor Beginn des Zweiten Weltkriegs ein ganz bekannter Springreiter war. Der Erzählung in der Familie nach habe Christian d`Oriola nach dem Erhalt der beiden Goldmedaillen bei den Olympischen Spielen 1952 in Helsinki die beiden Plaketten Pierre gezeigt und gesagt: „Schaue zu, dass Du auch so ein Ding mit nach Hause bringst.“ Pierre Jonqueres d`Oriola gewann zum Abschluss der Spiele Einzelgold auf Ali Baba vor dem Chilenen Oscar Christi auf Bambi und dem Holsteiner Fritz Thiedemann auf Meteor, bei den Reiterspielen 1964 in Tokio kam auf Lutteur im einzigen fehlerfreien Ritt in der zweiten Runde die zweite Goldmedaille – Zweiter Hermann Schridde auf Dozent, Dritter Peter Robseon auf Firecrest – dazu, neben Silber im Preis der Nationen hinter Deutschland. Auf Arlequin wird der Landjunker aus Südfrankreich 1954 in Madrid Vizeweltmeister hinter Hans Günter Winkler auf Halla, nach Bronze bei der ersten WM 1953 in Paris hinter Sieger Francisco Goyoaga (Spanien) auf Quorum und Fritz Thiedemann auf Diamant, Weltbester wird der Winzer aus Corneilla-del-Vercol dann 1966 in Buenos Aires auf der Furioso-Stute Pomone B.

 

Nach der triumphalen Rückkehr aus Argentinien wird Pierre Jonqueres d`Oriola in die Ehrenlegion aufgenommen. Ein Jahr danach marschiert d`Oriola an der Spitze eines Protestmarsches von Weinbauern durch Perpignan, um gegen die Wirtschaftspolitik der Regierung zu demonstrieren, seinen Titel verteidigt er 1970 in La Baule nicht.

 

Seine größten Erfolge:

 

Olympische Spiele

 

1952 in Helsinki: Einzel-Gold auf Ali Baba

 

1964 in Tokio: Silber mit der Equipe, Einzel-Gold auf Lutteur

 

1968 in Mexiko: Silber mit der Equipe auf Nagir

 

Weltmeisterschaften

1953 in Paris: Bronzemedaille auf Ali Baba

 

1954 in Madrid: Silber auf Arlequin

 

1966 in Buenos Aires: Gold auf Pomone B

 

 

Europameisterschaften:

 

1959 in Paris: Silber auf Virtuoso

 

 

 

 

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