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Daniel Deußer oder zum zweiten Mal vergeblich die Hand nach 250.000 € ausgestreckt... PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Dieter Ludwig   
Sonntag, 11. Februar 2018 um 15:38

 

Hongkong. Den Grand Prix der Longines Masters Serie in Hongkong endete mit dem Erfolg des Franzosen Patrice Delaveau, Daniel Deußer war als Dritter nahe dran am Erfolg und am Monetentopf…

 

 

Es hatte wieder mal nicht sein sollen. Zum zweiten Mal nach 2016 und nun erneut hatte Daniel Deußer die Hand am mit 250.000 Euro zusätzlich gefüllten  Geldpott der Longines Masters Serie, und wieder wurde sie heruntergeschlagen. Nun in Hongkong, als er im Grand Prix auf seinem herrlichen Schimmel-Wallach Cornet d`Amour im Grand Prix Dritter wurde. Zum Sieg fehlten dem Hessen mit Wohnsitz Rijmenam/ Belgien bei Mechelen 16 Hundertstelsekunden in der entscheidenden zweiten Runde, so lag er 15 Hundertstel hinter dem Franzosen Patrice Delaveau auf  dem holländischen Wallach Aquila HDC. Für den ersten Rang hätte der Team-Olympiadritte und zweimalige deutsche Meister neben den 103.000 Euro noch extra 250.000 kassiert, nämlich für zwei Erfolge mit einer Unterbrechung laut Reglement. Danach gewinnt ein Reiter eine Million, wenn er alle drei Großen Preis hintereinander für sich entscheidet, 500.000 bei zwei Siegen hintereinander und 250.000 € für zwei Erfolge in der Serie, zu der gehören Paris im Dezember, Hongkong und anstelle von Los Angeles nun New York (27. bis 29. April). Als bisher einziger gelangte der frühere Doppel-Europameister Marco Kutscher (Bad Essen) in den Genuss von zusätzlichen 250.000 Euro, nämlich vor zwei Jahren.

Die Sreie ist inzwischen nach Änderungen dahingehend festgelegt worden auf einen "Super Grand Slam" und auf einen normalen "Grand Slam". Der Super Grand Slam beginnt jeweils in Paris und geht über Hongkong nach New York. Wer jeweils an den genannten Orten den Großen Preis gewinnt, erhält ein Bonusgeld von 2.250.000 Euro. Der normale Grand Slam beginnt für einen Reiter jeweils dort, wo er er den Großen Preis für sich entscheidet, zum Beispiel in Hongkong oder New York. Wer bei diesen ausgschriebenen Großen Preisen jeweils bei der Ehrung vorne steht, kassiert eine Prämie von einer Milion Euro.

Für Vizeweltmeister Patrice Delaveau (55) beginnt nun der Parcours um die Eurotöpfe im "normalen Grand Slam". Für die zwei Runden in Hongkong war er genau 101 Sekunden unterwegs, dafür nahm er umgerechnet rund 103.000 Euro des Preisgeldes von 313.000 € mit nach Deauville. Als Zweiter feierte der für Österreich reitende Max Kühner aus Starnberg bei München international seinen größten Erfolg. Er war mit dem Holsteiner Hengst Cielito Lindo nur sieben Sekunden langsamer als der Normanne, dafür gab es 62.000 €. Daniel Deußer kassierte als Dritter 47.000, und für den Erfolg im ersten schweren Springen um insgesamt 68.000 hatte es 22.000 gegeben, nicht so schlecht für einen Drei-Tage-Trip. Am Start waren im Großen Preis nur 20 Starter, davon blieben neben den drei Erstplatzierten auch Jamie Kermond (Australien) auf Constellation und Michael Whitaker (Großbritannien) auf Calisto Blue als Fünfter in beiden Runden fehlerlos. Christian Kukuk (Riesenbeck) hatte insgesamt neun Fehlerpunkte und wurde auf Colestus Elfter.

Nicht im Grand Prix war Philipp Weishaupt (Riesenbeck). Der Allgäuer hatte aber am zweiten Tag sein Erfolgserlebnis, als er den Oldenburger Wallach Chacon zum Sieg (27.000 €) im Speed-Derby steuerte – jenen Wallach also, der mit Weishaupt-Chef Ludger Beerbaum Ende letzten Jahres beim CSI in Mechelen unmittelbar nach Überqueren der Ziellinie eigenmächtig nochmals zusätzlich den Parcours ansteuerte, nicht zu bremsen war, was für den deutschen  Rekord-Internationalen mit einem offenen und doppelten Oberarmbruch endete…