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DOSB fordert Steuervorteile für das Ehrenamt PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: DOSB/ DL   
Dienstag, 18. April 2023 um 14:43

Frankfurt/ Main. Das Ehrenamt im deutschen Sport soll gestärkt und umworben werden. Dazu gehören aber auch Steuervorteile und höhere Pauschalbeträge, meint der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB).

Steuerrechtliche Erleichterungen können dazu beitragen, das ehrenamtliche Engagement in den rund 87.000 Sportvereinen in Deutschland zu stärken. Die AG Gemeinnützigkeit des DOSB hat dazu das Impulspapier „Steuererleichterungen für das Ehrenamt“ erarbeitet. Die enthaltenen Klarstellungen und Forderungen zielen darauf ab, freiwillige Aktivitäten im Verein noch attraktiver zu machen und bürokratische Hürden abzubauen.

Wichtige Anliegen sind die weitere Anhebung des Übungsleiterfreibetrags (aktuell 3.000 Euro pro Jahr) und  die Erhöhung der Ehrenamtspauschale (aktuell  840 Euro  pro Jahr).

In der aktuellen Diskussion ist auch die Umsatzsteuerbarkeit von Nebenleistungen zu sportlichen Veranstaltungen: Die Rechtslage soll im Sinne des Sports derart präzisiert werden, dass wettkampf- und trainingsnahe Leistungen der Verbände und Vereine wie z.B. Fahrdienste, Platzüberlassungen und organisatorische Maßnahmen zum Spielbetrieb umsatzsteuerfrei bleiben.

Auch der Dauerbrenner Umsatzsteuerfreiheit für die Freiwilligendienste (Freiwilliges Soziales Jahr und Bundesfreiwilligendienst) ist enthalten: Während im Bereich der Wohlfahrtsverbände diese Leistungen umsatzsteuerfrei sind, gilt dies bislang nicht vollumfänglich für die Freiwilligendienste im gemeinnützigen Sport. Hier drängt die AG auf eine Angleichung.

Zum vollständigen Impulspapier

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