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Für den Frieden mit Pferde-Fuhrwerken 2025 von Berlin nach Israel... PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Dieter Ludwig   
Freitag, 28. April 2023 um 18:01

Wassenberg. Anlässlich des Westfälischen Friedens 1648 – nach dem 30-jährigen Krieg – fuhren Anfang April Kutschen von Münster nach Osnabrück, wo das Friedensabkommen unterzeichnet wurde. Mit dabei die aus Kriegsschrott des Zweiten Weltkriegs gegossene Friedensglocke, sie soll 2025 an Weihnachten in Israel ankommen. Wie es aussehen könnte, zeigt ein kurzer Videofilm des WDR, und der Abenteuer-Treck kostet...

In Erinnerung an den Westfälischen Frieden nach 30 Jahren Krieg fuhren Anfang April Kutschen von Münster nach Osnabrück, wo vor 375 Jahren der Friede unterzeichnet wurde. Fünf Jahre lang lang waren 77 Abgesandte der verschiedenen Kriegsparteien zusammengehockt, ehe am 24. Oktober 1648 ein Vertrag zustande kam. Passend zur heutigen ziemlich friedflosen Zeit, die geprägt und zerrissen ist von kriegerischen Auseinandersetzungen als wahrscheinlich jemals zuvor, fasste der Friedensglockenverein e.V. eine wahrlich abenteuerliche Idee, einen Treck zu organisieren mit Pferdefuhrwerken von Berlin nach Israel, über 4.800 km.

Der federführende Friedensglockenverein wurde an einem wahrlich historischen Tag gegründet, am 9. November 2019. Der 9. November ist in der deutschen Geschichte wie in Granit gemeißelt. So wurde zum Beispiel am 9. November 1918 die 1. Deutsche Republik ausgerufen, am 9. November 1938 begann die mörderische Jagd auf die jüdische Bevölkerung, und am 9. November 1989 fiel die „Berliner Mauer“. Und am 9. 11. 2019 wurde im Pfarrhaus Brück in Brandenburg bei der Versammlung von 20 Friedens- und Pferdefreunden der Friedensglocken-Verein gegründet. Auf das Banner schrieb sich die Vereinigung, auf Touren mit Pferdetrecks Friedensglocken zu verteilen und für ein friedliches Europa zu zu werben, getreu dem Bibelwort: „Jaget dem Frieden nach!“. Der Verein hat inzwischen 74 Mitglieder, ist überparteiisch, religionsoffen und jedem zugänglich, der den Gedanken des Friedens in die Welt tragen möchte. Zum Vorsitzenden wurde Pfarrer Helmut Kautz gewählt.

Der Start für die weite Reise von Berlin aus ist auf den 8. Mai 2025 festgelegt, den Tag der Kapitulation Deutschlands 1945 - Ende des Zweiten Weltkriegs vor 80 Jahren. In Bethlehem will der Treck am 24. Dezember, dem Heiligen Abend, einfahren, einen Tag später dann auch zusätzlich in Jerusalem. Das Ende einer Tour über 4.800 km durch zehn Länder und mehr als sieben Monaten. Helmut Kautz, der unermüdlich für die Idee wirbt: „Ich will an der Vision festhalten - Schwerter zu Pflugscharen. Ich merke, wie stark der Wille ist, Zeichen zu setzen für den Frieden, die Vision zu verfolgen, dass aus Kriegsschrott Glocken des Friedens werden.“ Die Friedensglocke, die nach Israel gebracht wird, wurde aus gesammeltem Kriegsschrott des Zweiten Weltkriegs gegossen.

Das Tagespension sieht vor, täglich sollen rund 20 bis 25 km zurückgelegt werden. Zur Entourage gehören auch Tierärzte zur Überwachung des Wohlergehens der Tiere. Das Land Brandenburg hat hierzu den Bau eines für diese Strecke geeigneten Glockenwagens unterstützt. Schirmherren für den Glockenwagen sind Brandenburgs Ministerpräsident Dr. Dietmar Woidke und Generalsuperintendent des Sprengels Potsdam, Kristóf Bálint.

Am 24. Dezember will der Treck in Jerusalem ankommen, und Heinz Bley, Landwirt und Pferdezüchter auf der „Thüringeti“ in Thüringen, und der in dem WDR-Video https://www1.wdr.de/mediathek/av/video-pferdetreck-mit-friedensglocke-von-muenster-nach-osnabrueck-102.html auch zu sehen und zu hören ist, wird die gesamte Strecke mitfahren auf dem Kutschbock, „und am Heiligen Abend will ich mit einem Fünfergespann von Weißen Freibergern in Jerusalem eintraben…“

Nach bisherigen Überlegungen der Kosten für den Treck ins Heilige Land: 2,4 Millionen Euro. Die Finanzierung steht noch nicht fest, gesucht werden großzügige Sponsoren und Mäzene...

 

 

 

 

 


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