Sie befinden sich hier: Home Sport Die Welt gegen Deutschland... wie gehabt...

Wer ist Online

Wir haben 396 Gäste online

Suche

Anzeige

Anzeigenschaltung

Google Translate

German Chinese (Simplified) Chinese (Traditional) Czech Danish Dutch English French Galician Greek Hungarian Italian Japanese Norwegian Polish Portuguese Romanian Russian Spanish Swedish Turkish Ukrainian

Zugriffe seit 16.09.2009

Anmeldung



Anzeige

Banner

Anzeige

Anzeige

Banner

Anzeige

Anzeige

Anzeige

Fotoanfragen über KHFrieler@aol.com

Anzeige

Banner

Anzeige

Banner
Anzeige



Die Welt gegen Deutschland... wie gehabt... PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Dieter Ludwig und Dennis Peiler   
Dienstag, 17. November 2009 um 20:26

 

                                                   Kommentar

Wassenberg. Es ist wie schon immer gehabt: Man mag die Deutschen nach wie vor nicht, vor allem nicht in der Reiterei, und  vor allem des Erfolges wegen nicht. 1974 knallte der damalige Weltpräsident Prinz Philip Messer und Gabel auf den Tisch, weil der deutsche Präsident Dieter Graf Landsberg-Velen nicht seinem Plan folgte, nämlich die besten deutschen Springreiter in einer Nacht- und Nebelaktion zu Profis zu erklären, was er mit 24 britischen Springreitern durchzog, wodurch ihnen nach dem damaligen Reglement Olympia versagt blieb. Die spätere Weltpräsidentin Pilar de Borbon aus Spanien war nicht anders gelagert, ging es um deutsche Interessen. Wie sich einer aus dem Präsidium noch gut erinnert, habe sie gerne am Konferenztisch voller Ironie dazwischen gerufen:  "Deutschland, Deutschland über alles..." Nun  folgt eine weitere Fortsetzung. Die deutsche Reiterliche Vereinigung, weltgrößter Verband an Mitgliedern, größter Abgabenzahler an die FEI, wird erneut gedemütigt... Man fragt sich: Wie lange wollen sich solche Kränkungen über 800.000 Mitglieder noch gefallen lassen...

Dieter Ludwig


Olympische Spiele Hongkong 2008

Weltreiterverband folgt Empfehlungen der „Stevens-Kommission“

 

Kopenhagen/DEN (fn-press). Anlässlich der derzeit in Kopenhagen stattfindenden Jahrestagungen hat die Internationale Vereinigung (FEI) bislang noch nicht publizierte Inhalte des „Stevens-Reports“ veröffentlicht. Der Report befasst sich mit den Vorfällen in der deutschen Reitermannschaft bei den Olympischen Spielen in Hongkong 2008.

„Die Veröffentlichung dieser Inhalte wurde auch höchste Zeit. Wir drängen bei der FEI schon seit Wochen darauf, dass der gesamte Bericht der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wird“, sagte Sönke Lauterbach, Generalsekretär der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN).

 

Der „Stevens-Report“ enthält unter anderem Handlungsempfehlungen an die FEI. Diese sehen vor, dass sich das FEI-Tribunal mit dem Fall „Cornet Obolensky“ befassen soll. Darüber hinaus soll der ehemalige FN-Mannschaftstierarzt Dr. Björn Nolting (Weilerswist) von der Liste der FEI-Tierärzte gestrichen werden. Eine weitere Empfehlung, der die FEI folgen möchte, ist die „Abwahl“ des ehemaligen FN-Generalsekretärs, Dr. Hanfried Haring (Sassenberg), als Mitglied des FEI-Bureaus. Zudem sollen die deutschen Funktionäre, die von den Geschehnissen um „Cornet Obolensky“ wussten, nicht mehr für ein FEI-Amt kandidieren dürfen.

 

Das FEI-Bureau erklärte jetzt in Kopenhagen, dass es den Empfehlungen des „Stevens-Reports“ folgen möchte. In einem Mitteilungsschreiben der FEI an die deutsche FN vom 16. November heißt es (ins Deutsche übersetzt):

 

1. Der Fall von Marco Kutscher wird vor das FEI-Tribunal gebracht.

 

2. Es wird befunden, dass Dr. Björn Nolting bei der FEI nicht mehr in gutem Ansehen steht; das Bureau fordert daher, Dr. Nolting von der Liste der FEI-Tierärzte zu streichen.

 

3. Unter Anwendung der Ethischen Grundsätze der FEI unterstützt das Bureau die Empfehlung des Ethics-Panel, was die Rolle von Dr. Hanfried Haring als Bureau-Mitglied (in seiner Eigenschaft als Vorsitzender einer Gruppe) angeht und fordert, dass die entsprechenden Maßnahmen getätigt werden, um Dr. Haring aus dem Bureau zu entlassen. Das Bureau war sich nicht einig über die Empfehlung des Ethics Panel zum Status von Dr.Haring als internationaler Richter, weil er nicht als solcher bei den Olympischen Spielen 2008 tätig war. Das Bureau fordert daher keine weiteren Schritte in dieser Sache.

 

4. Niemand, der laut Untersuchungsbericht Kenntnis von der unangemeldeten Behandlung hatte, kann für eine Position in der Führungsstruktur der FEI in Frage kommen.

 

Zum Hintergrund: Bei den FN-Jahrestagungen im Mai in Nürnberg informierte die Deutsche Reiterliche Vereinigung ihre Mitglieder umfassend über die Vorkommnisse in der deutschen Mannschaft bei den Olympischen Spielen in Hongkong. Und damit auch über die nicht angemeldete Behandlung des Pferdes „Cornet Obolensky“ von Springreiter Marco Kutscher. Noch in Nürnberg teilte die FN dem Weltreiterverband alle Erkenntnisse mit, die seit den Olympischen Spielen 2008 vom deutschen Verband gesammelt wurden. Daraufhin setzte die FEI das sogenannte „Ethics-Panel“ ein, das die Vorfälle in der deutschen Mannschaft untersuchen sollte. Für ihre Untersuchung beauftragte die FEI eine externe Agentur unter dem Vorsitz von Lord Stevens. Die sogenannte „Stevens-Kommission“ befragte alle Beteiligten und unterbreitete der FEI Handlungsempfehlungen zum weiteren Vorgehen.

Dennis Peiler

 

 


Um die Nutzbarkeit unserer Seiten zu verbessern, verwenden wir Cookies. Falls Sie mit der Speicherung von Cookies nicht einverstanden sind, finden Sie hier weitere Informationen. Weitere Informationen >>> Cookie-Hinweis.

Hinweis >>>