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Belgien Erster - Deutschland Vierter PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Offz/ DL   
Samstag, 09. Mai 2026 um 13:17

Lier/ Belgien. Nach dem Auftakt der CSIO-Serie des Europäischen Verbandes in Mannheim am letzten Wochenende und einem deutschen Erfolg belegte eine deutsche wahrlich nicht übermäßig erfahrene Mannschaft nun im belgischen Lier den vierten Platz.

Zwischen Sieg und dem vierten Rang lagen beim belgischen Internationalen Offiziellen Springreiterturnier (CSIO) auf Drei-Sterne-Level in Lier am Ende ein Abwurf und Bruchteile von Sekunden. Und wie in Mannheim vor einer Woche lieferten sich die belgische Auswahl mit Spitzenreiter Gilles Thomas die deutsche Mannschaft mit Equipe-Chef Ralf Runge einen spannenden Zweikampf, den Belgien ohne Strafpunkt gewann. Die deutsche Equipe in der Aufstellung Paula de Boer-Dchwarz (33) auf My Miss Marple (0 und 0 Strafpunkte), Maurice Tebbel (33) auf Grazy EP (0 und 8/ Streichresultat), Tom Schewe (27) auf Congress Blue PS (0 und 0) und Kendra Claricia Brinkop (31) auf Gatsby Le Magnific (4 und 4) beendete den Mannschafts-Wettkampf mit insgesamt vier Strafpunkten. Da aber Großbritannien als Zweiter und die Tschechische Republik (ebenfalls ein Abwurf) in der zweiten entscheidenden Runde für eine Platzierung schneller waren, blieb der Runge-Truppe "nur" der vierte Platz.

Die Entscheidung fiel in den letzten Sekunden des knapp fünfstündigen Team-Wettbewerbs. Als vorletzter Reiter bescherte das belgische Ausnahmetalent Gilles Thomas (25) – Team-Europameister und Einzel-Dritter von A Coruna 2025 - mit dem neun Jahre alten Gatsby Le Magnific v. Comme il Faut dem heimischen Publikum eine Traumrunde. Nun lag ein enormer Druck auf der deutschen Schlussreiterin Kendra Claricia Brinkop. Sie musste eine fehlerfreie Runde schaffen, damit Deutschland und Belgien die Entscheidung in einem Stechen treffen können. Ein Flüchtigkeitsfehler verhinderte dies, mit vier Fehlerpunkten wurden die Deutschen allerdings nicht Zweite, sondern Vierte, denn auch die Briten und die Tschechen hatten nur vier Fehlerpunkte auf dem Konto, aber in Addition der besten drei Zeiten aus dem zweiten Umlauf die Nase vorn.
Co-Bundestrainer Ralf Runge war aber dennoch glücklich: „Das war hochklassiger Sport, alle sind toll geritten, schließlich trennten uns nur Zehntel-Sekunden von einem Podestplatz. Es war einfach Pech im Spiel.“

Dass Runge zufrieden sein durfte, ist mehr als verständlich, hatte er doch wahrlich keine allzu erfahrene Truppe parat. So ritten Paula de Boer-Schwarz (Stipsdorf) und Tom Schewe (Bad Eilsen) erstmals für Deutschland einen Preis der Nationen, Maurice Tebbel (Emsbüren) trug zum 15. und Kendra Claricia Brinkop (Wolvertem/ Belgien) zum 13. Mal das Rote Jacket als äußeres Zeichen der Zugehörigkeit der deutschen Mannschaft.

Die Europäische Nationenpreis-Serie ist spannend, weil sich hier Nationen miteinander messen können, die keinen Zugang zu der großen Serie des Weltverbandes FEI, der Longines League of Nations, bekommen oder zu anderen Fünf-Sterne-Nationenpreisen eingeladen werden, wie etwa nach Aachen, Spruce Meadows, Rom, La Baule, Dublin oder St. Gallen.

Auf das Jahres-Highlight, die Weltmeisterschaften in Aachen im August, wollen sich aber alle vorbereiten. So schickte Tschechien seine erste Garde nach Lier, ebenso traten die Portugiesen mit ihrem Top-Team an. Runge erklärt: „Das ist die Herausforderung der EEF-Serie, noch recht jungen Reitern und Pferden Erfahrung und Vertrauen zu geben, gleichzeitig Paare für den Spitzensport aufzubauen und auf Turnieren mit guten Leistungen zu überzeugen.“

 

 

Lier, Preis der Nationen

 


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