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Ein "Seeräuber" erzielte den Spitzenpreis in Verden PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Offz/ DL   
Sonntag, 31. Mai 2020 um 09:44

 

Störtebecker ging für 95.000 Euro nach Irland und wird dort von Cian O`Connor (41), Olympia-Dritter 2012 und Team-Europameister 2017 in Göteborg, weiter gefördert.

(Foto: Tammo Ernst)

Verden. Online-Auktionen werden immer beliebter und sind bisher durchaus volle Erfolge – wie nun auch in Verden, wo ein Springpferd den Spitzenpreis brachte. Angeboten wurden 67 Talente.

 

Mit einem fulminanten Finale endete die Verdener Aukion Online. Den Spitzenpreis erzielte zum wiederholten Mal ein Springpferd: Störtebecker mit 95.000 Euro. Durchschnittlichen mussten für die 67 Auktionspferde 22.254 Euro angelegt werden.

Als „Lot 51“ am frühen Samstagabend aufgerufen wurde, kam Spannung auf. Immer wieder verlängerte sich das „Bid Up“ in letzter Sekunde um weitere drei Minuten. Schließlich stand der Preis für den Stolzenberg/Graf Top-Sohn Störtebecker (Z. u. Ausst.: Axel Bahn, Maasen) fest: 95.000 Euro. Der sprunggewaltige Braune wird beim irischen Erfolgsreiter Cian O’Connor und Ashford Farms weiter gefördert werden. Sieben Jahre ist es her, dass seine Vollschwester Samoa, eine der Perlen der Springkollektion der Elite-Auktion,   für 130.000 Euro nach Schweden verkauft wurde.

Auch die Kollektion der Dressurpferde war hoch begehrt. 14 Bieter hatten ein Auge auf Stella Jones v. Sarotti Mokka Sahne/Brentano II (Z. u. Ausst.: Dagmar Meyer, Edemissen) geworfen. Die vierjährige Hannoveraner Prämienanwärterin aus bestem Züchterhaus überzeugte beim Vorauswahltermin und während der zehntägigen Vorbereitungszeit in Verden durch absolute Nervenstärke und überragende Grundgangarten. Das letzte Gebot lag bei 50.000 Euro. Sie wird eine Box in einem renommierten niedersächsischen Ausbildungsstall beziehen.

Seit Dienstag vergangener Woche konnten die hochtalentierten Nachwuchspferde in der Ausbildungs- und Absatzzentrale des Hannoveraner Verbandes ausprobiert werden. Nach bewährtem Verdener Muster – nur eben ohne Zuschauer aufgrund der Coronavirus-Pandemie. Ein System, das bei den zahlreichen Interessenten hoch im Kurs stand. „Wir hatten zahlreiche Kundengruppen. Etliche renommierte Springreiter und Ausbilder haben unseren Nachwuchs in Augenschein genommen“, sagt Wilken Treu, Geschäftsführer des Hannoveraner Verbandes.

Weiter geht es im Verdener Auktionskarussell mit Top-Fohlen. Vom 3. bis 6. Juni hält der Hannoveraner Verband ein weiteres hochinteressantes und qualitätvolles Angebot des Jahrgangs 2020 bereit. Im Online-Auktionsreigen folgen weitere Fohlenversteigerungen (10. bis 13. Juni und vom 1. bis 4. Juli). Die nächsten Reitpferde kommen am 18. Juli zum Verkauf. Diese Talente können ab dem 7. Juli in der Ausbildungs- und Absatzzentrale persönlich in Augenschein genommen und ausprobiert werden.

 

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