







| Steve Guerdat - Erster im Weltcupspringen von Leipzig |
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| Geschrieben von: Dieter Ludwig |
| Sonntag, 18. Januar 2026 um 19:29 |
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Leipzig. Das neunte Weltcupspringen der Saison der Westeuropaliga endete in Leipzig mit dem Erfolg des Schweizers Steve Guerdat auf dem Wallach Albführen`s Iashin Sitte, bester Deutscher war Gerrit Nieberg als Dritter. Von einer zweimaligen Rückenoperation scheint der Schweizer Steve Guerdat (43) inzwischen bestens erholt. Der Eidgenosse, eher ein Stiller in der Welt der einst so noblen Sportart, bereits dreimal schon Gewinner des Weltpokals 2015, 2016 und 2019, sicherte sich in Leipzig in der diesjährigen Serie der Westeuropaliga den ersten Rang. Im Stechen um die 51.250 Euro Siegprämie setzte sich der Olympiasieger von 2012 in London - zweiter Goldmedaillengewinner nach Alphonse Gemuseus 1924 - auf dem Wallach Albführen`s Iashin Sitte (12) von Bamako de Muze-Tinkas Boys mit über einer Sekunde Vorsprung auf den Franzosen Simon Delestre (44) Gatsby du Tillard durch. Ebenfalls ohne Fehlerpunkte blieb als Dritter Gerrit Nieberg (32), Sieger im Großen Preis von Aachen auf Ben 2022, er hatte den Wallach Ping Pong van de Lentamel unter dem Sattel. Ebenfalls ohne Makel beendeten der Norweger Johan-Sebastian Gulliksen auf Colonello und Maria Stevens (Molbergen) auf Starissa die letzte und entscheidende Runde mit insgesamt elf Teilnehmern. Die Prüfung war mit 205.000 Euro dotiert, als Parcourschef hatte Frank Rothenberger (Bünde) gute Ideen und ein geschicktes Händchen. In der Gesamtwertung der Westeuropaliga führt nach neun von 13 Wettbewerben weiter Europameister Richard Vogel (Bensheim) nit 56 Punkten, er war jedoch in Leipzig nicht am Start, sondern ritt in den USA bei einem Turnier. Hinter Vogel liegen auf den nächstern Plätze der Liga Johan-Sebastian Gulliksen (53 Zähler), der Niederländer Willem Greve (52) und der für Österreich sztartende Max Jühner (52), Julian Epaillard (Frankreich), Pokalvertediger ist Fünfter (46). |