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Thomas: Tod von "Kirsche"

Lieber Dieter,

herzlichen Dank für Deinen bewegenden Nachruf auf Kirsche. Genau so war er. Wenn man dagegen die dürren sieben Zeilen Nachruf der FN liest, weiß man Deinen Text um so mehr zu schätzen.

Besten Gruß

Thomas

Freitag, 06. Januar 2017

Conny Züblin: Ihre Online Zeitung

Lieber Herr Ludwig

Ich hoffe Sie sind gut ins neue Jahr gestartet. Den Jahresbeginn möchte ich nutzen Ihnen und Ihrem Team einmal zu danken, dass Sie uns unermüdlich immer wieder mit Ihrer top Online-Zeitung  über viele interessante Dinge aus dem Pferdesport/Pferdewelt auf dem Laufenden halten. Ihre Artikell sind alle hoch aktuell, blitzschnell aufgestaltet und bestens formuliert. Ich schätze sehr, dass Sie auch immer wieder den Mut haben  delikate Themen zu veröffentlichen. Hoffentlich bleibt uns Ihre "Ludwigs Pferdewelten" noch lange erhalten. Jedenfalls freue ich mich jede Woche ein, zwei Mal herein zu schauen, so bin ich immer fachlich gut und aktuell informiert.

Ich wünsche Ihnen ein gutes 2017 mit besten Schweizergrüssen 

Conny Züblin 

Montag, 02. Januar 2017

Marianne Fankhauser-Gossweiler: Nasenriemen

Lieber Dieter,


dieser Beitrag vom 29. Dezember in Ludwigs Pferdewelten ist hervorragend. Er sollte nachdenklich stimmen und nicht nur das, er sollte sehr ernstgenommen werden und zu einem Umdenken führen. Dies in erster Linie bei allen Verantwortlichen und natürlich auch bei den Reitern. Es ist jedoch zu befürchten, dass der Artikel nur mal eben gelesen wird und dann wird, reaktionslos, zur Tagesordnung übergegangen...oder eben respektlos weitgemacht wie gehabt.  
Aus der Schweiz wünsche ich einen guten Start ins neue Jahr.


Herzliche Grüsse
Marianne Fankhauser-Gossweiler
Hergiswil

Freitag, 30. Dezember 2016

Gerd Lemke: Nachruf auf "Kirsche"

Lieber Dieter,
wenn es auch ein ernster, trauriger Anlass ist: haste jut jemacht, wirklich, besser und treffender geht es nicht. Der Nachruf auf Kirsche war Spitze !
Bin mal gespannt auf das VDS-Blatt, immerhin war Kirsche dort ja einige Jahre Schatzmeister. Wie mir Hans Ost einst sagte, hat er diesen Posten vorbildlich ausgefüllt.
Gisela hat Deinen Artikel mindestens so gelobt wie ich. Ihr fiel bei dieserr Gelegenheit unsere Ungarn-Reise ein und mir daraufhin die Frage: Hasst Du jemals noch etwas von oder über Ulli Werner gehört ?

Dir und Uta wünschen wir auf jeden Fall: EIN GESUNDES NEUES JAHR !
Gerd und Gisela

Freitag, 30. Dezember 2016

An: 37. PSI-Auktion

Hi,

 letztes Jahr habt ihr die Ergebnisse der Auktion online gestellt. Ist dies für 2016 auch möglich?

Es ist immer wieder sehr interessant.

Eure Seite ist top.

Gruß

An 

Dienstag, 27. Dezember 2016

Jörn Rebien: Dr. Hanfried Haring

Lieber Dieter, habe deinen Abriss aus dem Leben von HH gelesen. Ich erinnere mich aber noch sehr genau, dass HH eine längere Zeit Adjutant von unserem Strahl-Schäfer - Zuchtpräsident - war, immer geflissentlich und im Anstands-Abstand von drei Schritten. Aber damals wird HH sicherlich schon Nachwuchsführungskraft bei der FN gewesen sein.

Ganz liebe Grüße und wunderbare Feiertage wünschen Traude und Jörn

 

Montag, 19. Dezember 2016

Marianne Fankhauser-Gossweiler: Wolfgang Müller 85

Lieber Dieter,


bei der Rubrik "Porträts" habe ich eben gesehen, dass ein 85ster Geburtstag ansteht. Sehr lebhaft erinnere ich mich an Wolfgang Müller, Horst Köhler und Wolfgang Brockmüller aus der damaligen DDR mit ihren Pferden Marios, Neuschnee und Tristan. An den olympischen Spielen 1968 in Mexico hatten wir Schweizer Dressurreiter (Henri Chammartin, Gustav Fischer und Marianne Gossweiler) grossen Respekt vor dem Können dieser drei Reiter. Sie waren eine besonders ernst zu nehmende Konkurrenz, weil sie über ein solides reiterliches Können und über sehr gut ausgebildete Pferde verfügten. Wie aus dem "Nichts", so kam es uns vor, war da plötzlich diese Mannschaft und die Bronze-Medaille, welche wir uns erhofften, schien in etwas etwas weitere Ferne zu rücken... Wir waren erleichtert, dass es doch geklappt hat.
Ich erinnere mich gerne an diese drei Reiterkollegen. So wünsche ich Wolfgang Müller herzlich alles Gute aus der Schweiz zu seinem 85igsten Geburtstag am 6. Oktober.


Marianne Fankhauser-Gossweiler

Mittwoch, 05. Oktober 2016

Saskia Schierwolf: Prämien von Rio

Lieber Herr Ludwig,
finde ja die Berichte in Ludwigs-Pferdewelten wirklich gut, sie setzen sich ab von den sonstigen Nachrichten, in denen meist nur noch Ergebnisse oder Alltägliches in den einzelnen Disziplinen übernommen und weitergereicht wird, ohne Meinung, ohne Kommentar. Wie tägliches Duschen oder Zähneputzen. Nichts, was den schönen Sport oder Umgang mit dem Pferd mal wieder im wahrsten Sinne des Wortes auf das Pferd hebt. Besonders stutzig wurde ich jedoch, dass bei der Prämienverteilung für die Erfolge in Rio in der Dressur zwar Isabell Werth auf Extra-Honorar verzichtete oder nicht dazu gehörte, aber die wohl nicht gerade armen Dorothee Schneider und Jessica Bröring-Sprehe in den Genuss der Gelder kamen. Darauf müsste man doch eine Antwort von irgendeiner Seite erwarten müssen, ob vom Verband oder vom Deutschen Olympischen Sport-Bund, wie läuft diese Staffelung ab, wer hat Anspruch, wer nicht…
Freundliche Grüße aus Sachsen

Samstag, 01. Oktober 2016

Peter Stein, München: Dujardin/ Valegro

Sehr geehrter Herr Ludwig!
Frau Fankhauser hat vollkommen recht, Dujardin/ Valegro haben viel zu hohe Noten erhalten. Aber das wird überhaupt nicht thematisiert, auch nicht bei Ihnen! Schade.! Mainstream allerorten!
Und Dr. Hechler hat in seinem Leserbrief ins Schwarze getroffen.
Mit freundlichen Grüßen
Stein, Peter

Mittwoch, 24. August 2016

Dr. Helmut Hechler: Kommentare im TV

Lieber Herr Ludwig,

danke für ihre Mail! Bei allen möglichen Sportarten sind "Experten" im Einsatz -" ich sag mal
nur nicht beim Reiten! Diese Reporter sind trotz mannigfachen Hilfsmitteln einfach nicht in der Lage, fundiert zu kommentieren. Es fehlt schlicht und einfach das Fachwissen.
Wie sagte einst Hans-Joachim Schilling/SANKT GEORG (!) noch in Gauting zu mir: ..erst wenn man was weiß, kann man was weitergeben!. Recht hatte er.
Wir sind uns übrigens damals ein oder zwei Mal begegnet, ich war ein junger Student und habe
einige Zeit in der Redaktion mitgearbeitet und auch noch später immer wieder für den St.Georg geschrieben.
Und Herrmann hat seit Jahren nichts verstanden. Neben den Hilfen ist es immer wieder der
Rhythmus ...
Aber dass H. und V. wenigstens die Reiter- und Pferdenamen korrekt wiedergeben können,
darf man ja wohl erwarten - aber auch dies ist wohl schon zuviel.
Wenig Leistung aber ein recht hohes Gehalt
Viele Grüße,
Helmut Hechler
"

Mittwoch, 17. August 2016

Mona Vogelsang: Der ewige Carsten S. ...

... diesmal in der unappetittlichen, weil analen Phase, die sich so weit ich es verfolgen mußte, über mindestens 2 Tage zog, sogar noch nach der Rüge vom Geländeritt. Da hilft nur: Ton aus. Entweder schleimen oder so etwas ... würg ...

Samstag, 13. August 2016

Suzanne Nennmann: Carsten Sostmeier

Sehr geehrte Frau Garenne,

normalerweise nehmen wir die Bilder der Öffentlich-Rechtlichen, so es sie denn gibt, und den exzellenten Livekommentar eines Experten von 'Horse and Hound', der leider keine Bilder zeigt. Das ist nicht immer ganz synchron, aber es gibt einem einen sehr sachkundigen Eindruck von den Leistungen der Sportler.

(Allerdings muss ich zugeben, dass ich ein Schmunzeln nicht unterdrücken konnte, als ich den Zusammenschnitt der Kommentare Herrn Sostmeiers zu den Geländeritten der Vielseitigkeitsreiter auf Youtube anhörte, da sowohl der Umgang mit Herrn Ostholt als auch das Auswahlverfahren für Rio sehr merkwürdig waren.)

Mit freundlichen Grüßen

Suzanne Nennmann

Samstag, 13. August 2016

Isabelle Garenne: Carsten Sostmeier



Sehr geehrter Herr Ludwig,
ich kann mich nicht mehr zurückhalten. Man möge es mir nachsehen. Aber mir wurde jeder Ritt der deutschen Reiter regelrecht zur Qual im Special. Dabei bin ich eine große Verehrerin unserer Reiter und der herrlichen Pferde. Die Qual wird durch den Fernsehkommentator verursacht. Und zwar bei jedem Ritt. Das „Gelabere“ von Herrn Sostmeier ist so unerträglich, dass man auf andere Medien zurückgreifen muss, will man die Leistungen der Sportler genießen. Beispiel: Bei allen Ritten, die übertragen werden, wenig genug, kann man genau verfolgen, dass während der Lektionen der Kommentator seine persönlichen Bewertungen als Maß aller Dinge kund tut, Reitlehrer spielt, dann aber unmittelbar revidiert. Man weiß, dass er dann die von den Richtern veröffentlichten Noten gesehen hat. Dass er sich in den allermeisten eigenen Bewertungen vertut, scheint er bei der nächsten Lektion schon wieder vergessen zu haben. Und welch dumme Sprüche: Das Pferd genießt das Schreiten… das Pferd nimmt zur Kenntnis… fließt hinein in die Passage… das Pferd leiht der Reiterin seine Beine zum Tanzen…Schlimmer geht es nimmer. So entsteht durch dämliches Gelabere eine Vermenschlichung des Pferdes, das ja immer noch ein Tier ist. Was einem ständig ebenfalls auf den Wecker geht, ist die Vokabel „Weltklasse“. Hat Herr Sostmeier nicht mitbekommen, dass bei den Olympischen Spielen geritten wird und dass doch  eigentlich Weltklasse erwartet werden muss?
Gesülze von Herrn „Sülzmeier“. Jeder TV-Seher kann sich doch selbst ein Bild machen - dass ein taktvoller Bewegungsablauf bei den Tieren nichts mit Tanzen zu tun hat, weiß doch jeder. Hoffentlich dürfen wir bald andere Kommentatoren hören – ein Freund sagte nur so nebenbei: „Gott, gib uns Isenbart zurück…“
Schönen Abend
Isabelle Garenne, Strasbourg

Freitag, 12. August 2016

Dr. Helmut Hechler: Live-Stream Reiten Rio

Lieber Dieter Ludwig,
 
also sprach Herrmann (Gert) zu Herrmann (Valkyser) im Stream: Du Herrmann ...,
 
die Übertragungen waren (natürlich) wieder nur ohne Ton zu ertragen, so viel
Unfähigkeit ist einfach nicht zu fassen. Nicht die geringste Ahnung, aber kommentieren
und u.a. feststellen, dass ein zu Fall gekommenens Pferd nicht lahmt!
Und im Parcours sind es dann immer Vorhandfehler  ...Einfach nur ganz erbärmlich!!
 
Und Sostmeier hat natürlich Recht, Julia K. hatte die Hosen gestrichen voll und
Sandra A. war nicht weit davon entfernt. Er hätte es nur etwas weniger drastisch
ausdrücken können. Auch Ingrid K. ritt nicht energisch genug, aber später dann
tolle Kommentare abgeben.
 
Und zu Kristin Otto, wie sich diese Dame in Sachen Doping der Schwimmer ein- und
auslässt, soviel Chuzpe muss frau erst mal haben!
 
Herzliche Grüße, bleiben Sie am Ball und an den Tasten!
 
Ihr Helmut Hechler

Freitag, 12. August 2016

Tim Helde: Rio-Eröffnungsfeier

Hallo Herr Ludwig,

heute Nacht war die Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele in Rio. Doch wo war die deutsche Springreitmannschaft??
Die verweilen in Valkenswaard bei der GCT.

Ich finde das sehr fragwürdig. Klar müssen die Reiter auch Geld verdienen, aber ich finde da hätte die F einen Riegel vorschieben müssen. Die FN hätte anordnen müssen, dass alle Beteiligten bei der Eröffnungsfeier dabei sein müssen. Die Pferde sind in Rio, diese sollten auch von ihren Reitern dort vorbereitet werden. Oder ist die Olympiateilnahme für die Beteiligten nicht so wichtig?

Sie sind ja immer kritisch du ich würde es begrüßen wenn Sie darüber berichten würden.

Grüße Tim Heide

Samstag, 06. August 2016

Dr.Peter F. Cronau: Max Ammanns Kommentar



Lieber Max, in Deinen ausführlichen Darstellungen hinsichtlich der Folgen des Brexits für den Pferdesport fehlt eine wichtige Komponente. Grossbritannien wird nach dem Brexit aus EU-Sicht ein sogenanntes Drittland. Das bedeutet, dass Pferde - aus gleich welchem Disziplin oder Verwendung - die aus Grossbritannien temporär oder dauerhaft in die EU verbracht werden, andere Veterinär-Bedingungen angewendet als bei einem Transport innerhalb der EU-Mitgliedsländer. Grossbritannien würde gleich behandelt werden wie beispielsweise Moldawien, Bosnien oder der Libanon. Diese Maßnahmen würden sehr deutlich, die Pferdesportszene treffen. Es wäre also angebracht, dass die Pferdelobby in konstruktiven Gesprächen zwischen Grossbritannien und der EU rasch in Verhandlungen eintritt. Wenn der Brexit vollzogen wird, müsste man dann nur eine Schublade öffnen, wenn für den Pferdesport bilaterale Vereinbarungen die Bedingungen dann schon komplettiert wären. Es wäre auch zu beachten, wie Grossbritannien mit dem Import von Pferden umgeht. Das wäre vor allem auch im Sinne der nicht zu verachtenden Bedeutung des Rennsports.
Mit freundlichen Grüssen
Dr. Peter F. Cronau
Ex-Chairman FEI Veterinary Committee

Mittwoch, 20. Juli 2016

Mona Vogelsang: Neues von den Änfängern

Lieber Dieter,

zu Recht wird beklagt, das der Reitsport in den Medien eigentlich nicht mehr stattfindet. Über die Gründe wurde und wird diskutiert, Ergebnisse und Handlungsansätze sehe ich nicht.

Deshalb hier meine Erfahrung im Bereich Breitensport. Es passierte etwas für mich sehr Erstaunliches. Ehrenamtlich mache ich Unterricht in einer afghanischen Familie, die hier bei mir 2 Häuser weiter eingezogen ist. Immerhin 9 Personen, gemeinsam versuchen wir uns miteinander zu verständigen und für den jeweils anderen Hintergrund Verständnis zu entwickeln. 

Die 3 Kinder im Alter von 8, 6 und 4 Jahren erscheinen mir noch sehr wild und ursprünglich, lebendig, fröhlich und aktiv. Und unterfordert. Also entschied ich mich, neben Schule und Kindergarten Beschäftigungsmöglichkeiten auszuloten. Zu allererst verfiel ich natürlich auf das Reiten. Ob es klappen wird auf Dauer, wir werden es sehen.

Ich fuhr zum Reiterverein Bad Dürkheim, traf die dort aktive Reitlehrerin, Frau Bruni Vorberg (aus Köln) an und trug mein Anliegen vor, die Kinder zum Pferd zu bringen. Sie sagte sinngemäß: Das trifft sich gut, dass Sie mich ansprechen, mir schwebte genau so ein Projekt mit Flüchtlingen vor!

Ist das nicht großartig? Kosten 0, Ausrüstung wird gestellt, die Kinder freuen sich über alle Maßen - und ich auch! 

Samstag, 18. Juni 2016

Dr. Carl-Philipp Ritter: Interview mit Dr. Haring

Sehr geehrter Herr Ludwig,

ich lese schon seit vielen Jahren ihre Berichte auf ihrer Internetseite.
Im Zusammenhang mit der Global Champions League und dem Interview mit Herrn Haring zeigt sich, dass sowohl die FEI, als auch die FN völlig in ihren alten Denkmustern und Strukturen gefangen sind.

Die FEI und die FN stellen es immer so dar, als ob es völlig verwerflich sei, wenn ein Springreiter bei der Global Champions Tour an den Start geht und sich so die Chance ermöglicht Geld zu verdienen. Es wird bewusst der Anschein erzeugt, dass alle Springreiter nur auf die „Asche“ aus sind.
Und wissen sie was, sie haben Recht. Aber das ist auch gar nicht schlimm, sondern richtig.

Man sollte den Herren bei der FEI und der FN einmal erklären, dass jeder Fussballer, der zur Nationalmannschaft eingeladen wird, ein Antrittsgeld von über zehntausend Euro erhält, unabhängig davon ob er spielt oder nicht. Das bedeutet ein Ersatztorwart hinter Manuel Neuer muss gar nichts machen, außer ein bisschen trainieren und bekommt trotzdem sein Geld. Mal abgesehen davon, dass er Essen, Übernachtung, Anreise etc. auch nicht zahlen muss.

Bekommt man von der FN ein Antrittsgeld in dieser Größenordnung? Bestimmt nicht.

Herr Haring hat sich im Grunde selbst die Antwort auf seine Angst vor der Global Champions League gegeben. Wenn also die FEI ihr „Produkt“ Nationenpreis verkaufen will, so wird ihr nichts anderes übrig bleiben,
als den Geldbeutel zu öffnen und sich an den Dotierungen für die Nationenpreise zu beteiligen, damit die Last der Finanzierung nicht nur an dem Veranstalter hängen bleibt. Das Beste Beispiel war das CSIO in Mannheim im vergangenen Jahr. Trotz der wirtschaftlich starken Region und dem sehr starken persönlichen Einsatz aller Beteiligten hat das Turnier rote Zahlen geschrieben. Obwohl der Nationenpreis ausgerichtet wurde und damit TV Zeit garantiert war.


Gleiches gilt im Grunde auch für die mittlerweile größeren Geldpreise bei der Global Champions Tour. Wenn es einem Springreiter gelingt eine Etappe zu gewinnen, bekommt er 100.000 €. Sicherlich eine große Summe, aber so viel bekommt ein Mario Götze netto in der Woche. Mal abgesehen davon, dass ab dem fünften Platz die Geldpreise sich dem normalen Niveau annähern.
Als Beispiel kann hier ein Tennisspieler genannt werden, der in der ersten Runde er Australien Open verliert. Dieser bekommt über 20.000 €. Dementsprechend ist es doch nur richtig, wenn die Geldpreise im Springreiten diese Dimensionen erreichen. Schließlich hat Novak Djokovic für den Gewinn der French Open über eine Million Euro erhalten. Und ein Tennisspieler hat sicherlich nicht so hohe Fixkosten wie ein Springreiter.

Deshalb halte  ich die Behauptung das der Reitsport um seinen Status als olympische Sportart bangen muss nur für vorgeschoben, um weiter die Angst vor der Global Champions League am Laufen zu halten.
Mit freundlichen Grüßen.

Carl-Philipp Ritter
Dipl.-Kfm.

Montag, 06. Juni 2016

Verena Nennmann: Antwort auf Leserbrief

Sehr geehrte Frau Fuerleger,

wenn Sie einmal die Termine der FEI-Nations-Cup Championate ansehen, dann werden Sie feststellen, dass zeitgleich mit Balve der Nations Cup in St. Gallen ausgetragen wird und Herr Ehning dort als Mitglied der deutschen Mannschaft gemeldet ist. Für die Terminüberschneidung sind die Reiter nicht verantwortlich und für frühere Jahre gilt, meine ich, meine Feststellung.

Mit sehr freundlichen Grüßen Verena Nennmann

 

 

Freitag, 27. Mai 2016

Verena Nennmann: Leserbrief

 

Werte Frau Nennmann,

leider habe ich Ihre E-Mail-Adresse nicht, sonst würde ich Ihnen nicht öffentlich antworten. Was Se zu Ludwigs-Pferdewelten und Ehning schreiben, finde ich gut und anerkennenswert. Doch in einem haben Sie mal nicht recht: Wenn Sie sagen, Ehning würde Championate reiten und dafür auch hoch dotierte Turnier der Global Tour mal auslassen, im Gegensatz zu anderen, da kann ich Ihnen nun ein schönees Gegenbeispiel  aufzeigen, dass da einiges nicht so ist, wie Sie behaupten. Bei der Deutschen Meisterschaft in Balve anfangs Juni startet auch ein Marcus Ehning nicht, übrigens andere auch nicht aus der Topetage, aber vielleicht ist die Deutsche Mesterschaft kein Championat, oder? Und dazu möchte ich anfügen: In den Niederlanden ist bei den nationalen Titelkämpfen für die Kaderreiter Antreten Pflcht,

schöne Grüße W.Fuerleger

Donnerstag, 26. Mai 2016

 

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